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16.01.17 11:33 Alter: 128 Tage
Kategorie: Wasserball
Von: Frank von der Fösse

Qualifikant mit Wasserballarena

Champions League-Kontrahent ZF Eger im Porträt


Im Lande des Rekordolympiasiegers Ungarn tobt der Aufstand der Provinz: Gleich fünf der sechs jüngsten Meistertitel gingen an Teams, die nicht aus der Millionenmetropole Budapest kommen. Dabei stand Waspo98-Kontrahent Egri VK, dessen Team schon seit langen Jahren sponsorenbedingt unter dem Namen „ZF Eger“ firmiert, mit Erfolgen 2011, 2013 und 2014 gleich dreimal an der Ligaspitze. Auch die Klubs jenseits der Hauptstadt haben mittlerweile auch gute Sponsoren, und verfügen seit einiger Zeit zudem über hervorragende Wasserballarenen. Erstes lässt sich daran erkennen, dass die Macher des Klubs neben spielstarken Landsleuten mit Milos Cuk und Branislav Mitrovic auch gleich zwei der serbischen Olympiasieger verpflichten konnte. Letzteres ist im Falle Egers in der großen Aladár-Bitskey-Schwimmhalle unübersehbar, die mehr als 2.000 Zuschauern Platz bietet und bestens auf die Erfordernisse der Sportart eingerichtet ist. In der Hauptrundengruppe B ist Ungarns Vizemeister neben Waspo 98 einer von nur zwei Qualifikanten. In den beiden bisher einzigen Europapokalduellen beider Teams hatten die Niedersachsen 2012/2013 in der Gruppenphase der Champions League mit 5:16 und 4:13 das Nachsehen.

 

 

 

ZF Eger (Egri VK)

 

Gegründet: 1910

Heimatort: Eger (Ungarn)

Spielstätte: Bitskey Aladár Sportuszoda

Trainer: Norbert Dabrowski

Internet: www.egrivizilabda.hu

 

Sportliche Erfolge: 3 x ungarischer Meister (2011, 2013 und 2014), Finalist LEN-Pokal 2009

Resultate 2016: 2. Platz ungarische Meisterschaft und 6. Platz Champions League

Qualifikation: 2. Runde 2. Platz in Eger, 3. Runde Sieger gegen Primorje Rijeka (Kroatien)

Interessante Spieler: Milos Cuk, Branislav Mitrovic und Norbert Hosnyánszky

 

Bisherige Hauptrundenresultate

Jug Dubrovnik (CRO) – ZF Eger 10:6
Partizan Belgrad (SRB) – ZF Eger 8:9
ZF Eger – Pro Recco (ITA) 7:11

 


 
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