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Geschichte

Geschichte SV Wasserfreunde Hannover

Am 9. Juni 1898 wurde an der Ihme der Verein zunächst unter dem Namen „Schwimm-Club Hannover von 1898“ gegründet. Seinen ersten sportlichen Erfolg errang der junge Verein im Jahre 1903 in einer 3x100m Lagenstaffel.
Der Schwimm-Club Hannover entwickelte sich bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges zu immer größerer Blüte und ersten Erfolgen auf internationaler Ebene im Wasserball.

Der 1. Weltkrieg hatte nicht nur bei den 98ern, sondern auch sonst große Lücken in die hannoverschen Schwimmvereine gerissen. Um noch vorhandene Kräfte zu sammeln, schloss sich der Verein im September 1919 mit dem Schwimmsport-Club Hannover-Linden zusammen zum Schwimm-Club Hannover-Linden von 1898. Der Verein war nun zunächst ganz auf Breitenarbeit eingestellt und das Schulschwimmen sowie das Armeevergleichsschwimmen eingeführt.

Diese Strebsamkeit trug ihre Früchte in einer außerordentlich großen Mitgliederzahl, zeitweise annähernd 2000, und einer leistungsfähigen Sportmannschaften im Schwimmen und Wasserball mit ersten Erfolgen auf Deutscher Ebene.
Im Januar 1934 folgte dann die Vereinigung mit den Wasserfreunden zu dem Verein, wie er bis heute heißt: „Sportverein Wasserfreunde von 1898 Hannover e.V.“.
Gleich von Anfang an herrschte in der neuen Gemeinschaft ein besonderer Schwung. Noch im Gründungsjahr wurden mehrere Siege bei Schwimmwettkämpfen und Wasserballspielen errungen. Im Jahr 1921 gelang dann der große Wurf und ein seit zwei Jahren gehegter Wunsch ging in Erfüllung: Die Wasserfreunde wurden Deutscher Wasserballmeister. Dieser Erfolg konnte im Folgejahr 1922, 1923, 1927, 1936, 1937 und 1938 wiederholt werden. Wasserballer der Wasserfreunde waren nun sogar Mitglied der Nationalmannschaft und nahmen an der Olympiade teil.

1931 wurde der Bade- und Trainingsbetrieb nach Döhren verlegt, wo das neue Clubheim der Wasserfreunde entstanden ist.

Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, begann das schwärzeste Kapitel des Vereins. Zwar konnte der Sportbetrieb zunächst aufrecht erhalten werden, doch die Erfolge im Wasserball fanden ein jähes Ende und ein harter Winter im Jahr 1941 hat das Vereinsgelände stark mitgenommen.
In der Nachkriegszeit konnte der Sportbetrieb aufrechterhalten werden, jedoch gab es durch die Zerstörungen kein Hallenbad mehr in Hannover. 1947 beziehen die Wasserfreunde vorübergehend ihr Domizil im Reichsbahnschwimmbad von Leinhausen. Das Vorhaben ein eigenes Sportbad im Annateich zu bauen platze aufgrund der Währungsreform. Aber Idealismus kann Berge versetzen: W98 wird 1948 zum 8. Mal Deutscher Wasserballmeister und damit Deutschland Rekordmeister im Wasserball.

1948 konnten die Wasserfreunde erstmalig sesshaft werden. Am Lister Bad wurden das Klubhaus, Liegewiese, Spielplatz und Umkleidemöglichkeiten hergerichtet.

In den 50er Jahren wurden auch die Schwimmer wieder sehr erfolgreich. Die Ära der erfolgreichen Brustschwimmer sorgte für gute Platzierungen und etwas später auch für Deutsche Rekorde und Meisterschaften, die auf den Bereich der Damen ausgeweitet wurde.

Im Jahr 1975 wird das von einer 100m- auf eine 50m-Bahn umgebaute Lister Bad eröffnet. Dieser neue Anziehungspunkt brachte dem Verein einen starken Mitgliederzuwachs auf 1600 Mitglieder.
In den 70er und 80er Jahren waren die Wasserfreunde weiterhin auf Bezirks-, Landes, Deutscher und sogar Europaebene erfolgreich. Einen neuen Höhepunkt fanden die Wasserfreunde mit dem Sieg der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Triple 2005, 2006 und 2007.

Die Wasserballer haben sich im Jahr 2003 mit Waspo-Hannover-Linden zu einer Startgemeinschaft zusammengeschlossen. Diese erfolgreiche Arbeit wird nun mit einer Fusion fortgesetzt, um das Angebot im Leistungs- und Breitensport erweitern zu können.

 

Sportliche Erfolge von W98 Hannover:

1921      Deutscher Wasserballmeister

1922      Deutscher Wasserballmeister

1923      Deutscher Wasserballmeister

1927      Deutscher Wasserballmeister

1936      Deutscher Wasserballmeister

1937      Deutscher Wasserballmeister

1938      Deutscher Wasserballmeister

1948      Deutscher Wasserballmeister

2005      Deutscher Mannschaftsmeister Schwimmen

2006      Deutscher Mannschaftsmeister Schwimmen

2007      Deutscher Mannschaftsmeister Schwimmen

Geschichte Waspo Hannover

Als Gründungsjahr von Wassersport Hannover-Linden gilt das Jahr 1913, als unter dem Namen "Welle" ein Verein entstand, der in der Folgezeit als Freier Wassersport-Verein Hannover-Linden bekannt wurde. Im Sommer 1919 umfasste der noch junge Club schon weit über 1000 Mitglieder. Das Vereinsleben spielte sich im damaligen Fössepark ab. Schwimmer und Wasserballer unterhielten schon regen Kontakt mit gegenseitigen Besuchen zu den Berliner Vereinen Vorwärts und Weissensee und zum Allgemeinen Wassersport-Verein Wien.

1925 erfolgte der Umzug nach Limmer. Hier sollte in einer stillgelegten Kiesgrube ein eigenes Bad errichtet werden. Im Mai erfolgten die ersten Spatenstiche zum "Volksbad"; ein 100m Becken und ausgedehnte Wiesenflächen entstanden.

Auch der sportliche Vormarsch ging weiter. 1928 wurde in der Goseride ein Schwimmfest mit finnischen und belgischen Gästen durchgeführt. 1930 spielte die Wasserballmannschaft anlässlich der Weltausstellung in Antwerpen. Und die Wasserballer waren es, die in den 20er und frühen 30er-Jahren, regelmäßig Bezirks-, Kreis-, und Norddeutsche Meisterschaften errangen und um höchste Titel im Bund spielten.

1932 war dann das Jahr des sportlichen Höhepunkts. Nach einem 6 : 5 gegen Mannheim, zu dem fünf Spieler sogar mit dem Fahrrad nach Frankfurt angereist waren, wurde in Herne mit einem 9 : 5 gegen Hellas Berlin die Deutsche Bundeswasserball- Meisterschaft im Arbeiter Turn und Sportbund gewonnen.

Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung stand der Verein 1933 vor der Frage sich aufzulösen oder sich den politischen Vorgaben anzupassen. Um den Fortbestand der vereinseigenen Badeanstalt zu sichern, entschied man sich für das kleinere Übel der Gleichschaltung. Ab 1937 war eine gezielte Jugendarbeit fast unmöglich. Der Zweite Weltkrieg brachte den Sportbetrieb zum Erliegen, das Volksbad Limmer wurde vollständig zerstört.

1945 konnte die Vereinsarbeit dort fortgesetzt werden, wo sie 1933 aufgehört hat. Das ehemalige Nichtschwimmerbecken sollte als Schwimmerbecken aufgebaut werden, doch das Hochwasser 1946/47 machte alle Aufbauarbeit zunächst zunichte. Im Juli 1949 konnte endlich ein 40m-Becken freigegeben werden. 1950 wurden die Bauarbeiten mit der Fertigstellung eines 50x24m Beckens und des Klubhauses abgeschlossen.

Auch sportlich fing der Verein wieder von unten an. Bald spielten die Wasserballer in der Landesliga, 1950 gelang der Aufstieg in die Oberliga und im kommenden Jahrzehnt ständig in den höchsten norddeutschen Spielklassen.

1971 ging der Verein unter Leitung von Jörg-Rainer Alves neue Wege und schloss sich als Abt. Wassersport Hannover Linden dem Kneipp-Verein Hannover an. Dadurch konnte am 16.Mai 1975 die Eröffnung des neuen Volkbades mit beheiztem Schwimmer und Nichtschwimmerbecken gefeiert werden.

Sportlich ging es aufwärts, die Wasserballer hatten sich durch intensive Jugendarbeit in die Norddeutsche Spitze vorgespielt und schaffte 1973 und 1974 nach einem Wechsel der kompletten Oberligamannschaft von Linden 07 den Durchmarsch von der Liga Nord 1 in die Bundesliga hier wurden durchweg gute Mittelplätze erreicht. Zwischen 1976 und 1980 war Waspo auch ständiger Teilnehmer an Deutschen Pokalendrunden, wobei der vierte Platz von 1976 der größte Erfolg war.

Nachdem sich beim Kneipp Verein 1980 der Konkurs abzeichnete, wurde die Abt. Wassersport Hannover-Linden wieder eigenständig. Hervorgerufen durch diese Entwicklung musste die erste Mannschaft 1981 am grünen Tisch die Bundesliga verlassen, schaffte aber 1982 prompt den Wiederaufstieg und nahm ihren gewohnten Stammplatz in der höchsten deutschen Spielklasse wieder ein.

 

Sportliche Erfolge von WASPO Hannover:

1991 Deutscher Vizemeister

1992 Deutscher Vizemeister

1993 Deutscher Meister

1998 Deutscher Pokalsieger

1999 Supercupsieger

2000 Deutscher Vizemeister

2001 Deutscher Vizemeister und "Meister der Herzen"

2002 Deutscher Vizemeister

2003 Deutscher Pokalsieger

 

 

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